Das neue Facebook-Werbeformat "Sponsored Stories" verwandelt Statusmitteilungen in Werbung. Damit werden Check-Ins, Likes, Statusmitteilungen und Kommentare zu Anzeigen im Freundeskreis des Nutzers. Die eigene Story wird zu einer Anzeige auf der rechten Seite von Facebook, welche beispielsweise auf eine Facebook Page verweist. Hier wird also das Bild und die Aussage des Freundes genutzt um durch das Hervorheben der Empfehlung Aufmerksamkeit zu erzeugen.
"Likes" etc. würden laut Facebook im Newsstream nämlich viel zu schnell untergehen - was ja auch stimmt. Hier ein Beispiel von insidefacebook.com:
Im folgenden PR-Video von Facebook werden die Vorteile für beide Seiten dargestellt. Natürlich werden hier auch NGOs "verwendet" um ein positives Image zu erzeugen. Vor allem heben sie für Werbende hervor, dass das neue Format durch diese Art des "Word-of-Mouth" eine gesteigerte Markenbekanntheit und ein positives Image erzeugt.

Was ist eure Meinung? Gerade im Bezug auf die Möglichkeiten für NGOs? Macht es Sinn Geld in die Hand zu nehmen um Empfehlungen stärker hervorzuheben als bisher? Werden sich Nutzer als Werbemittel benutzt sehen und am Ende garnicht mehr auf "Gefällt mir" klicken?
Ich freue mich über eine offene Diskussion und natürlich auch über ein paar Retweets!